Herz, Gefäße, Kreislauf

Schon 6.000 Schritte gut für´s Herz: Es müssen keine 10.000 sein

Quelle: apotheken.de | 02.02.2023 | Ivica Drusany/shutterstock.com
 Wer täglich Spazieren geht kommt schnell auf die erforderliche Schrittmenge.Wer sich viel bewegt, senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bisher sollten dafür etwa 10.000 Schritte am Tag nötig sein. Doch bei Senior*innen reicht offenbar schon eine geringere Schrittzahl für den Herzschutz.

Bewegung ist alles
Gesund ernähren, Übergewicht vermeiden und bewegen, bewegen, bewegen: Mit dieser Lebensstrategie kann man sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gut senken. Neben dem von der WHO geforderten Kraft- und Ausdauertraining ist bereits einfaches Gehen nützlich. Meist werden dabei mindestens 10.000 Schritte gefordert.

Für Senior*innen ist diese hohe Zahl oft abschreckend. Viele kommen auch aus körperlichen Gründen nicht auf diese Schrittmenge. Doch jetzt hat ein amerikanisches Team herausgefunden, dass bei Menschen über 60 Jahre schon ein geringeres Schrittpensum protektiv wirkt.

Über 60-Jährige schafften im Schnitt 4.323 Schritte/Tag
Dazu analysierten die Forschenden acht Studien, in denen insgesamt über 20.000 Männer und Frauen ihre tägliche Schrittmenge bestimmt hatten. Die unter 60-Jährigen schafften im Schnitt 6.911 Schritte am Tag, die über 60-Jährigen 4.323.

Bei den 12.741 teilnehmenden Senior*innen kam es in den Folgejahren zu 1.210 Schlaganfällen, tödlichen oder nicht-tödlichen Herzinfarkten und Fällen von Herzschwäche. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hing dabei mit der Anzahl der Schritte zusammen. In der Gruppe mit dem höchsten Schrittpensum (durchschnittlich 9.259 Schritte/Tag) traten 187 Herz-Kreislauf-Ereignisse auf. In der Gruppe, die am wenigsten ging (durchschnittlich 1.811 Schritte/Tag) kam es dagegen zu 457 Ereignissen.

Herzinfarktgefahr halbiert
Senior*innen der laufstärksten Gruppe erlitten damit im Vergleich zu den Bewegungsmuffeln nur halb so häufig Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Aber auch die beiden mittleren Gruppen profitierten von der Bewegung. Wer es auf durchschnittlich 5.520 Schritte am Tag brachte, senkte das Risiko um 38%, wer 3.823 Schritte zurücklegte, um 20%.

Nicht entmutigen lassen!
Die Vorteile für Herz und Gefäße beginnen bei Senior*innen schon also weit unter 10.000 Schritten am Tag, resümiert das Autorenteam. Deshalb sollten sich ältere Menschen nicht entmutigen lassen, wenn die magische Zahl 10.000 nicht erreichbar ist. Denn schon die Hälfte davon trägt dazu bei, vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen.

Quelle: Ärzteblatt

Mikronährstoffe fürs Herz: Nützlich oder schädlich?

Quelle: apotheken.de | 19.01.2023 | Robert Kneschke/shutterstock.com
 Auch Nahrungsergänzungsmittel helfen dabei, Herz und Gefäße gesund zu halten.Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.

Herzgesundheit fördern
Das Beste für die Herzgesundheit ist, sich viel zu bewegen, sich gesund zu ernähren, nicht zu rauchen und Übergewicht zu vermeiden. Zusätzlich werden seit Jahren regelmäßig neue Nahrungsergänzungsmittel fürs Herz angepriesen. Die Palette reicht von Vitaminen über Aminosäuren und Mineralstoffe bis zu Bestandteilen exotischer Gewürze. Meist folgt die Ernüchterung auf dem Fuß, d. h. die erwünschten Wirkungen lassen sich in klinischen Studien nicht nachweisen oder der Effekt bleibt unklar.

Folsäure, Coenzym Q10 und Omega-3-Fettsäuren schützen
Jetzt hat sich ein chinesisches Team der Sache noch einmal angenommen und die Daten von 884 qualitativ hochwertigen Studien genauestens analysiert. Fast 900.000 Teilnehmer*innen hatten darin 27 Mikronährstoffe eingenommen. Der Einnahme wurden die Daten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskulär bedingtem Tod gegenübergestellt.

Und siehe da: Einige der Nahrungsergänzungsmittel hatten offenbar doch einen Einfluss auf Herz und Gefäße. Omega-3-Fettsäuren senkten das Risiko, an einer Herz- oder Gefäßerkrankung zu versterben, um 7%. Außerdem reduzierten sie das Herzinfarktrisiko um 15% und die Wahrscheinlichkeit, eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln, um 14%. Folsäure reduzierte um 16% das Risiko für Schlaganfälle, Coenzym Q10 senkte die Gesamtsterblichkeit um 32%.

Beta-Carotin gefährlich?
Auch einige andere Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink, Flavonole und Quercetin könnten dieser Untersuchung zufolge einen positiven Effekt auf Herz und Gefäße haben. Keinen Effekt zeigten dagegen die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin. Letzteres erhöhte sogar die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden.

Offenbar können einige Mikronährstoffe das Herz schützen. Jetzt gilt es, diese Ergebnisse durch weitere Untersuchungen zu unterstreichen. Und vor allem herauszufinden, welche Dosierungen erforderlich und ob bestimmte Kombinationen vorteilhaft sind.

Quelle: www.kardiologie.org

Blutdruck ohne Medikamente senken: Mit Schokolade und Grünem Tee

Quelle: apotheken.de | 22.12.2022 | Dejan Dundjerski/shutterstock.com
 Mit Bewegung und kakaoreicher Schokolade ist man doppelt gegen hohen Blutdruck geschützt.Ein hoher Blutdruck lässt sich nicht nur mit Medikamenten kontrollieren. Auch die richtige Ernährung und – wenn nötig – eine Gewichtsreduktion können maßgeblich dazu beitragen. Einige Nahrungsmittel senken systolische und diastolische Blutdruckwerte sogar direkt.

Weniger Kochsalz, mehr Vollkorn
Hohe Mengen Kochsalz (NaCl) erhöhen nachweislich den Blutdruck. Wer mit 2 bis 2,3 g Salz am Tag auskommt, reduziert sowohl den systolischen, als auch den diastolischen Blutdruckwert leicht. Doch nicht nur Zurückhaltung beim Salz nützt, auch eine gesunde Ernährung lässt hohe Blutdruckwerte sinken. So konnte gesunde Kost in einer Studie den systolischen Blutdruckwert um bis zu 10,6 mmHg und den diastolischen Druck um bis zu 4,8 mmHg reduzieren. Gesund hieß dabei viel Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte sowie Milchprodukte und geringe Mengen an magerem Fleisch oder Fisch. Reduzierten die Teilnehmer*innen ihren Salzkonsum zusätzlich auf weniger als 2,3 g/Tag, erreichten sie systolische Werte bis zu 20 mmHg.

Schokolade schafft 4 mmHG
Einige Lebensmittel sind inzwischen sogar als Blutdrucksenker bekannt. Auch wenn die Einzelwerte gering erscheinen, so können sie in Summe doch eine Menge ausmachen. Dazu gehören

Kakaoreiche Schokolode. Sie senkt bei Hochdruckkranken den systolischen Blutdruckwert um ca. 4 mmHg.Sesamsamen. 60 mg Sesamin pro Tag senken den Blutdruck um 4 bzw. 2 mmHg (systolisch/diastolisch). Sesamin ist ein fettlöslicher Bestandteil des Sesamöls. Grüner oder schwarzer Tee. Zwei bis sechs Tassen Grüner Tee am Tag führen zu einer Blutdruckreduktion um 2,1 mmHg systolisch und 1,7 mmHg diastolisch. Schwarzer Tee senkt die Blutdruckwerte um durchschnittlich 1,4 bzw. 1,1 mmHg. Der Effekt zeigt sich allerdings erst nach etwa zwölf Wochen. Grüner, ungerösteter Kaffee. Drei bis vier Tassen pro Tag senken den Blutdruck um 2,6 mmHg systolisch und 3,1 mmHg diastolisch. Granatapfelsaft. Wer mehr als 240 ml davon täglich trinkt, kann mit einer durchschnittlichen systolischen Blutdrucksenkung von 5 mmHg rechnen. Rote-Beete-Saft. Bei einem Konsum von bis zu 500 ml täglich sinkt der Blutdruck nach zwei Wochen um durchschnittlich 3,5 mmHg systolisch und 1,3 mmHg diastolisch.

1 Kilo Speck bringt 1 mmHg
Übergewicht zu reduzieren ist eine weitere Stellschraube in der Behandlung eines hohen Blutdrucks. Im Allgemeinen rechnet man, dass pro Kilo Gewichtsabnahme der Blutdruck um 1 mmHg sinkt – sowohl diastolisch als auch systolisch. Auch gemäßigter Ausdauersport und Krafttraining helfen bei der Blutdruckkontrolle. Im Einzelfall ist vorher mit der Ärzt*in abzusprechen, welche Maßnahmen individuell empfehlenswert sind.

Wer mehr auf Entspannung setzt, darf sich ebenfalls über eine Blutdrucksenkung freuen. Für die transzendentale Meditation ist belegt, dass sie den systolischen Druck um bis zu 13 mmHg und den diastolischen Druck um bis zu 8 mmHg reduzieren kann. Auch andere Entspannungsmaßnahmen sollen positiv wirken, vermutlich dadurch, indem sie den Aktvierungsgrades des zentralen Nervensystems etwas absenken.

Quelle: Springer Medizin

Morgens oder abends schlucken?: Mittel gegen hohen Blutdruck

Quelle: apotheken.de | 08.12.2022 | Photoroyalty/shutterstock.com
 Blutdrucksenker darf man morgend oder abends nehmen – Hauptsache, immer zur gleichen Zeit.Lange hieß es, Blutdrucksenker sollten morgens eingenommen werden. Dann wurde wieder zur abendlichen Einnahme geraten. Was stimmt denn nun?

Weniger Schlaganfälle durch abendliche Blutdrucksenkung
2019 machte eine spanische Studie zur Blutdrucksenkung Furore. 19.000 Hochdruckpatient*innen hatten daran teilgenommen. Die eine Hälfte nahm ihren Blutdrucksenker abends, die anderen morgens ein. In den sechs Jahren der Studie hatten diejenigen, die ihre blutdrucksenkende Medikation vor dem Zu-Bett-Gehen schluckten, ein deutlich verringertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herztod. Grund genug, Hypertoniker*innen die abendliche Tabletteneinnahme zu empfehlen.

Zweifel am Studienaufbau
Doch schon damals gab es Zweifel an der gefeierten Studie. Expert*innen kritisierten beispielsweise den Studienaufbau. Außerdem waren die Blutdruckunterschiede in den beiden Einnahmegruppen eigentlich zu gering, um die deutlichen Unterschiede bei der Anzahl der Herzerkrankungen zu erklären. Britische Forscher*innen starteten deshalb eine Untersuchung mit rund 21.000 Hochdruckkranken, von denen ebenfalls die eine Hälfte ihre Blutdrucksenker morgens, die andere abends einnahm.

In beiden Gruppen erwies sich die Anzahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinfarkt oder Schlaganfall als gleich. Auch die Zahl der gefäßbedingten Todesfälle unterschied sich nicht. Ob morgendliche oder abendliche Einnahme der Blutdrucktabletten, in puncto Herzgesundheit war keine Einnahmezeit besser als die andere, betonen die Autor*innen.

Tageszeit egal – Hauptsache einnehmen
Die eigentliche Botschaft dieser Studie ist einfach: Patienten sollen ihre Blutdrucksenker zwar immer zum selben Zeitpunkt nehmen – ob aber nun morgens oder abends, spielt keine Rolle. Das wichtigste ist, dass die Tabletten überhaupt eingenommen werden.

Denn weil ein hoher Blutdruck nicht schmerzt, lässt jede zweite Blutdruckpatient*in nach zwei Jahren die Blutdrucksenker wieder weg. Und bringt damit unwissentlich Herz, Niere und Gehirn in Gefahr.

Quelle: Ärztezeitung, The Lancet

Deutsche sind viel zu träge: Vor allem junge Leute

Quelle: apotheken.de | 16.11.2022 | NDAB Creativity/shutterstock.com
 Wer zur Arbeit radelt, fährt pro Woche eine Menge gesunde Bewegungsminuten ein.Bewegung hält gesund – und zwar physisch und psychisch. Doch gut ein Viertel der Weltbevölkerung bewegt sich viel zu wenig. Die Deutschen sind im Vergleich zu anderen reichen Ländern sogar besonders träge.

Gegen Demenz und Dickdarmkrebs
Ob Spazierengehen, Radfahren, Joggen oder Schwimmen: Wer sich regelmäßig bewegt, senkt nicht nur sein Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und Dickdarmkrebs. Auch psychischen Erkrankungen wie der Depression und der Demenz kann man mit etwas Sport vorbeugen.

Die WHO empfiehlt Erwachsenen deshalb 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche. 27,5% der Weltbevölkerung schaffen das nicht. Besonders groß ist das Problem in Ländern mit einem hohen Einkommen, berichtet die WHO. Dort ist der Anteil der Bewegungsmuffel mit 36,8 % doppelt so hoch wie in den armen Ländern (16,2 %).

80 % der deutschen Teenager zu faul
Deutschland schneidet im Vergleich mit den anderen reichen Ländern zusätzlich schlecht ab. 44 % der Frauen und 40 % der Männer bewegen sich laut WHO zu wenig. Besonders träge sind junge Menschen zwischen 11 und 17 Jahren. Von den deutschen Jungs sind 80 %, bei den Mädchen sogar 88% Couchpotatoes. Sie sollten sich eine Scheibe bei den gleichaltrigen Finn*innen abschneiden: Dort bewegen sich nur 16% der weiblichen und 17% der männlichen Teenager weniger als die WHO empfiehlt.

Hausarbeit und Treppensteigen
Dabei ist körperliche Betätigung gar nicht so schwer. Keiner muss dafür bei Wind und Wetter auf der Aschenbahn seine Runden drehen oder stundenlang im Fitnessstudio schwitzen. Schon mit dem Rad zur Arbeit zu fahren bringt wertvolle Bewegungsminuten. Auch zügiges Gehen zählt, ebenso wie Treppensteigen statt Aufzugfahren, Spielen mit den Kindern und Hausarbeit. Zudem gibt es seit Corona immer mehr Fitness-Angebote, bei denen man von zuhause aus mitmachen kann, betonen Mitarbeiter*innen der WHO.

Sie rechnen vor, dass bis 2030 mangels Bewegung 500 Millionen Menschen erkranken. Sie alle zu behandeln koste die Welt 27 Milliarden Dollar. Dieses Geld könne man besser anlegen: Zum Beispiel, um 100 Millionen Ärztinnen und Ärzte auszubilden.

Quelle: http://portal.apotheken.de/http://|Ärztezeitung 

Salzersatz senkt Infarktrisiko: Kalium statt Natrium

Quelle: apotheken.de | 12.10.2022 | Just Life/shutterstock.com
 Weniger Salz und einen Teil des NaCl mit Kaliumchlorid ersetzen schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.Kochsalz kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Doch zum Schutz von Herz und Gefäßen muss man nicht auf das Salzen verzichten. Es reicht schon, dafür einen kaliumhaltigen Salzersatz zu verwenden.

Deutsche salzen zu stark
Empfehlungen zum gesunden Lebensstil enthalten meist den Tipp, den Salzkonsum zu reduzieren. Denn eine zu hohe Zufuhr von Kochsalz (Natriumchlorid, kurz NaCl) gehört zu den wichtigsten Ursachen für Bluthochdruck. Doch die meisten Deutschen nehmen mit ca 9 Gramm Kochsalz pro Tag mehr als die von der WHO empfohlene Menge (5 Gramm) zu sich.

Herkömmliches Kochsalz kann man gut mit Kaliumchlorid (KCl) versetzen. Nutzt man diese Mischung als Speisesalz, müsste dies theoretisch den Blutdruck über zwei Mechanismen senken: Einerseits nimmt man automatisch weniger vom blutdrucksteigernden Natrium zu sich. Außerdem hat Kalium selbst blutdrucksenkende Eigenschaften.

Schlaganfallrisiko um 11% gesenkt
Ein Großversuch in mehreren chinesischen Dörfern konnte letztes Jahr zeigen, dass das Prinzip funktioniert. Die Menschen, die zum Salzen ein Spezialsalz (25% KCl, 75%NaCl) benutzten, hatten ein geringeres Risiko, einen Schlaganfall oder andere Herz-Kreislauf-Ereignisse zu entwickeln.

Dass dies nicht nur in China funktioniert, bestätigten nun auch australische Wissenschaftler*innen. Sie analysierten 21 Studien aus Europa, Amerika und dem Westpazifik und kamen zu ähnlichen Ergebnissen:

Wer statt Kochsalz Diätsalz nutzte, in dem NaCl zu 25% bis 65% durch KCl ersetzt war, hatte niedrigere systolische und diastolische Blutdruckwerte (im Mittel um 4,61 mmHg bzw 1,61 mmHg). Das Ergebnis war unabhängig von Alter, Geschlecht, Body Mass Index und einem eventuell bereits vorhandenen Bluthochdruck. Jede Verminderung des NaCl-Anteils um 10% reduzierte die systolischen Blutdruckwerte um 1,53 mmHg. Die diastolischen Blutdruckwerte sanken um 0,95 mmHg.

Der niedrigere Blutdruck zahlte sich aus. Die Forscher*innen errechneten, dass das Salzen mit dem Diätsalz das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt um 11% reduzierte. Das Risiko für den Tod an einem solchen Herz-Kreislauf-Ereignis wurde um um 13% reduziert.

Quelle: Ärztezeitung

Schlaganfall sofort erkennen: Lächeln, sprechen, Arme hoch

Quelle: apotheken.de | 22.09.2022 | Sfam_photo/shutterstock.com
 Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto besser sind die Chance, dass sich das Gehirn wieder erholt.Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?

Hirngewebe vorm Absterben retten
Ob durch ein verstopftes Gefäß oder eine Massenblutung: Beim Schlaganfall setzt die Durchblutung von Bereichen des Gehirns plötzlich aus und Hirngewebe stirbt ab. Je länger es dauert, den Blutfluss wieder in Gang zu bekommen, desto größer ist der bleibende Schaden. Er reicht von Lähmungen über Sprachstörungen bis hin zum Tod. Wird aber frühzeitig gehandelt, erholt sich das Gehirn oft komplett. Deshalb muss bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall sofort der Notdienst alarmiert werden.

Kurzer Test zeigt die Gefahr
Laien sind sich manchmal unsicher, wie sie einen Schlaganfall erkennen können. Das ist verständlich, denn manchmal kommt diese tückische Durchblutungsstörung auch relativ diskret daher. Mit dem FAST-Test lassen sich auf einfache Weise die häufigsten Schlaganfall-Symptome abfragen. Diese betreffen das Gesicht (face), die Arme (arms) und die Sprache (speech):

Face: Die betroffene Person wird gebeten, zu lächeln. Hängt dabei ein Mundwinkel herab, spricht das für eine beim Schlaganfall typische Halbseitenlähmung. Arms: Die Person soll ihre Arme nach vorne strecken und die Handflächen nach oben drehen. Bei einer Lähmung gelingt dies nicht, ein Arm sinkt oder dreht sich.Speech: Die Betroffene soll einen einfachen Satz nachsprechen. Ist das nicht möglich oder klingt die Sprache verwaschen, liegt das wahrscheinlich an einer schlaganfallbedingten Sprachstörung.Time: Wenn auch nur eines dieser Anzeichen zutrifft, sollte sofort die 112 angerufen und der Notfall geschildert werden.

Der FAST-Test kann auch im Internet angeschaut werden. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft wurde ein Video erstellt, das den Test erklärt und vor allem jüngere Leute ansprechen soll. Das Video heißt „Lächeln-Sprechen-Arme hoch“.

Quelle: ptaheute

Rauchstopp lohnt sich auch fürs Herz: Das freut nicht nur die Lunge

Quelle: apotheken.de | 15.09.2022 | leolintang/shutterstock.com
 Einmal muss es die letzte Zigarette sein, der Lunge und dem Herzen zuliebe.Mit dem Rauchen aufzuhören nützt nicht nur der Lunge. Auch das Herz profitiert vom Rauchstopp, wie eine aktuelle Analyse ergeben hat.

Lungenkrebs und Herzinfarkt inbegriffen
Ob Zigaretten, Pfeife oder Zigarren: Tabakrauchen gehört zu den schädlichsten Angewohnheiten überhaupt. Die stärksten Auswirkungen hat der blaue Dunst auf Lunge und Herz-Kreislauf-System. Es drohen Lungenkrebs, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Schätzungen zufolge soll jeder zehnte Herz-Kreislauf-Tod auf das Rauchen zurückzuführen sein.

Doch es ist nie zu spät, mit der Qualmerei aufzuhören. Dass nach dem Rauchstopp das Risiko für Lungenkrebs deutlich sinkt, ist schon lange bekannt. Nun zeigen aktuelle Daten, dass auch Patient*innen mit koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt oder Schlaganfall davon profitieren.

Ein Drittel weniger Zweit-Infarkte
Für die Auswertung durchforstete eine Arbeitsgruppe 68 Studien mit mehr als 80 000 Raucher*innen, die alle an einer koronaren Herzkrankheit gelitten hatten und im weiteren Verlauf entweder mit dem Rauchen aufgehört oder weitergepafft hatten.

Das Ergebnis: Rauchverzicht lohnt sich auch nach dem ersten Herzinfarkt noch. Das Risiko für einen erneuten Infarkt ließ sich dadurch um ein Drittel reduzieren, schreiben die Forscher*innen. Das Gleiche gilt für den Schlaganfall. Auch hier sank das Risiko für einen zweiten Anfall um ein Drittel.

Keine Sorge um die Lebensqualität
In einigen der Studien hatte man auch Daten zur Lebensqualität erhoben. Diese verschlechterte sich durch den Rauchverzicht nicht – obwohl dies von Raucher*innen häufig befürchtet wird. Im Gegenteil. Die Untersuchungen zeigten, dass sich die Ex-Raucher*innen langfristig sogar etwas besser fühlten als die Teilnehmer*innen, die weiter geraucht hatten.

Hilfsangebote gibt es viele
Für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, gibt es zahlreiche Hilfsangebote. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet beispielsweise Online-Programme, Broschüren, Gruppenkurse und eine kostenfreie Telefonberatung auf ihrer Rauchfrei-Webseite.

Quelle: Cochrane Library

Lymphödem

Quelle: apotheken.de | 15.02.2010 | Dmytro Zinkevych/Shutterstock.com
 Bei der Lymphdrainage wird die Gewebsflüssigkeit in die Richtung der Lymphknoten transportiert, sodass sie abfließen kann.2

Lymphödem: Schwellung und zunehmende Verhärtung des Bindegewebes infolge einer (selten) angeborenen oder (häufig) erworbenen Lymphabflussbehinderung. Lymphödeme kommen vor allem an Armen und Beinen, manchmal aber auch an den Genitalien oder am Hals vor. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Therapiert wird das Lymphödem mit physikalischen Maßnahmen der Lymphdrainage, einer speziellen Massage, mit Bewegung und Kompression, in schweren Fällen auch operativ. Die Behandlung ist meist langwierig, eine Heilung oft nicht möglich.

Symptome und Leitbeschwerden

Blasse, weiche, schmerzlose Schwellung, anfangs noch Druckdellen hinterlassend, verbunden mit Schweregefühl und eingeschränkter Beweglichkeit In fortgeschrittenen Stadien derbe, nicht mehr vollständig rückbildungsfähige Schwellung mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen bei
oben genannten Symptomen.

Die Erkrankung

Krankheitsentstehung
Ist der Lymphabfluss behindert, staut sich die Lymphe vor dem Abflusshindernis und es kommt zu einem Lymphödem. Lymphödeme können überall entstehen, wo Lymphbahnen sind, in seltenen Fällen sogar an Genital, Kopf, Hals oder Rumpf. Bevorzugt treten Lymphödeme aber an Armen und Beinen auf.

Am Bein zeigt sich das Lymphödem typischerweise als langsam zunehmende, schmerzlose Schwellung des Vorfußes und der Zehen. Die Fußknöchel sind nicht mehr abgrenzbar, sodass das Bein wie ein Baumstamm aussieht. Die anfangs teigig eindrückbare, rosafarbene Umfangsvermehrung des Beins wird zunehmend härter und chronifiziert. Die Haut bleibt aber elastischer als bei der chronisch venösen Insuffizienz.

Formen und Ursachen
Beim seltenen primären Lymphödem sind Lymphbahnen von Geburt an fehlerhaft angelegt. Oft treten Schwellungen erst im späteren Leben auf, z. B. im Rahmen einer Schwangerschaft oder Fußverletzung. Meist sind die unteren Extremitäten betroffen.

Ein sekundäres Lymphödem entsteht, wenn der Lymphabfluss verlegt ist, Lymphbahnen zerstört und/oder Lymphknoten entfernt wurden. Dies ist zum Beispiel der Fall durch

gutartige oder bösartige Tumoren Verletzungen oder Infektionen Krebsoperationen, bei denen Lymphknoten und Lymphbahnen mit entfernt wurden, z. B. nach Ausräumung der Achselhöhle bei Brustkrebs (Lymphödem an Oberarm und Schulter) nach Entfernung von Lymphknoten bei Tumoren im Beckenbereich (Lymphödem am Genital) nach einer Neck dissection (Lymphödem am Hals) Tumorbestrahlungen wiederholte Lymphangitis Wundrose (|Erysipel).

In der südlichen Hemisphäre sind |Fadenwürmer, die in den Körper eindringen und jahrelang in den Lymphbahnen überleben, die häufigste Ursache für zum Teil groteske Lymphödeme. Wenn sich Körperteile aufgrund einer Lymphstauung massiv vergrößern, wird dies als Elephantiasis bezeichnet.

Komplikationen
Auch wenn die Ausbildung eines |offenen Beins selten ist, ist die geschwollene Extremität sehr anfällig für Weichteilinfektionen, Erysipel oder Lymphangitis, die dann das Lymphödem weiter verschlimmern.

Diagnosesicherung

Der Arzt kann ein Lymphödem meist schon anhand des Aussehens und der dazugehörigen Krankengeschichte (z. B. der Lymphödementwicklung am Arm nach Entfernung der Achsellymphknoten) von anderen Schwellungen abgrenzen. Als typisches Zeichen für ein Lymphödem am Bein lässt sich die obere Hautfalte der zweiten Zehe mit zwei Fingern nicht mehr anheben, weil sie prall und derb ist (= Stemmersches Zeichen positiv). Auch die Unterscheidung zwischen primärem und sekundärem Lymphödem ist leicht: Beim primären Lymphödem ist die Schwellung am Ende der Gliedmaßen und meist an beiden Gliedmaßen gleich ausgeprägt, beim sekundären Lymphödem hingegen fast immer nur einseitig.

Wenn die Ursache eines Lymphödems nicht offensichtlich ist, erfolgen umfangreiche Untersuchungen, weil auch ein Tumor ausgeschlossen werden muss. Eventuell ist es erforderlich, Lymphbahnen durch Einspritzen eines Kontrastmittels (Kontrastlymphografie) oder radioaktiver Flüssigkeit (Lymphszintigrafie) darzustellen, um ihren Verlauf und ihr Aussehen beurteilen zu können.

Differenzialdiagnosen. Angeschwollene Extremitäten finden sich auch bei Ödemen, beim Lipödem, bei der Chronisch-venösen Insuffizienz und bei der Beinvenenthrombose.

Behandlung

Die optimale Therapie besteht aus 4 Säulen; sie wird unter dem Begriff komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst:

Sorgfältige Haut- und Fußpflege, Vermeidung von Einrissen und Verletzungen zur Vorbeugung von Infektionen Manuelle Lymphdrainage: Mit kreisenden Bewegungen der Finger und bestimmten Handgriffen wird die Gewebsflüssigkeit zu den Lymphknoten transportiert Kompressionstherapie: Spezielle Kompressionsverbände mit Kurzzugbinden und langzeitige Versorgung mit |Kompressionsstrümpfen der Klassen II, III und in Ausnahmefällen IV. Im Krankenhaus steht oft auch die |pneumatische Kompressionstherapie mit mechanischer Auspressung der Gliedmaßen durch wechselnd aufpumpbare Manschetten zur Verfügung Entstauende Bewegungstherapie, z. B. gymnastische Übungen. In Ruhezeiten Hochlagerung des betroffenen Körperteils.

Wenn alle bisherigen Therapiemaßnahmen keinen Erfolg zeigen, können die Ärzte in Ausnahmefällen mit mikrochirurgischen Lymphbahnoperationen den Lymphabfluss verbessern. Solche Operationen werden allerdings nur in spezialisierten Zentren ausgeführt.

Ihr Apotheker empfiehlt

Was Sie selbst tun können
Bewegung. Erörtern Sie mit Ihrem Physiotherapeuten, wie Sie mit eigenen Übungen zur Entstauung beitragen können. Das, was Sie täglich zu Hause vollbringen, ist weit wichtiger als das, was 30 Minuten einmal in der Woche in der Krankengymnastik-Praxis passiert.

Sie können durch gymnastische Übungen dazu beitragen, den Lymphabfluss zu fördern. Gut sind Übungen mit hochgelegten Beinen (bei morgens geschwollenen Beinen lohnt ein Versuch schon vor dem Aufstehen!). Sehr hilfreich ist auch Gehen mit gleichzeitiger Kompression am Bein, z. B. Nordic Walking. Auch Schwimmen und Aqua-Jogging sind günstig. Ein Mannschaftssport ist ungeeignet, weil Verletzungen wie Stauchungen und Prellungen langwierig sind und Lymphödeme verstärken.

Bei Lymphödemen in den Armen helfen spezielle Fitness-Kurse mit Gewichten. Auch beim Krafttraining sollten aber immer Kompressions-Armstrümpfe getragen werden.

Temperatur und Kleidung. Hitze und Wärme verstärken die Durchblutung und verstärken so das Lymphödem. Sie sollten Sauna, Sonnenbäder, Solarium und heiße Wannenbäder meiden. Tragen Sie möglichst weit geschnittene Kleidung, die nicht an der Kompressionsstrumpfhose festklebt. Auch die Schuhe dürfen etwas weicher und weiter ausfallen. Die Unterwäsche darf nicht einschnüren. Bei üblichen BHs ist das schwierig, oft werden Baumwoll-BHs besser vertragen.

Kompressionstherapie. Kompressionsstrümpfe oder Armstrümpfe sollten, um wirklich einen Effekt zu haben, möglichst eng anschließen, zusammendrücken und flachgestrickt sein. Bestehen Sie deshalb auf einer Maßanfertigung für die Kompressionsklasse III oder IV.

Hautverletzungen und Hautpflege. Heilungsverläufe im geschwollenen Gewebe sind langwierig. Pflegen Sie Ihre Haut deshalb sorgfältig und schützen Sie sie vor Verletzungen und Infektionen.

Benutzen Sie zur Hautpflege keine parfümierten Seifen, Cremes oder Lotionen. Diese reizen die Haut. Besser sind ph-neutrale Produkte. Wenn Sie Bandagen oder Kompressionsstrümpfe tragen, müssen Sie besonders darauf achten, dass Ihre Haut nicht zu sehr austrocknet. Achten Sie bei der Nagelpflege darauf, Verletzungen zu vermeiden. Tragen Sie immer ein Desinfektionsmittel bei sich und desinfizieren auch kleinste Hautverletzungen sofort. In der betroffenen Körperregion dürfen auch keine Blutentnahmen, Spritzenbehandlung oder Akupunktur erfolgen. Selbst das Anlegen von Blutdruckmanschetten ist gefährlich und sollte vermieden werden (nichtbetroffene Seite verwenden!). Verhindern Sie durch lange Kleidung auch Insektenstiche. Gehen Sie unbedingt zum Arzt, wenn Sie irgendwelche Hautveränderungen im Bereich des Ödems entdecken. Vor allem eine Wundrose (|Erysipel) kann das Lymphödem für Monate verschlimmern.

Komplementärmedizin
Homöopathie. Ergänzend verordnet werden die |homöopathischen Komplexmittel Lymphomyosot® oder Mucedokehl D4®-Kapseln. In Betracht kommt auch eine individuell abgestimmte Konstitutionsbehandlung.

Weiterführende Informationen

http://www.dglymph.de/|http://www.dglymph.de - Deutsche Gesellschaft für Lymphologie e. V., Friedenweiler: Internetseite für Ärzte, Lymphtherapeuten und Betroffene, enthält Fachinformationen, Ärztelisten und viele Tipps.

Tipps gegen den Durst: Für Herz- und Nierenkranke

Quelle: apotheken.de | 08.09.2022 | Jaromir Chalabala/shutterstock.com
 Nicht Jeder darf bei Durst so hemmungslos losschlabbern wie diese Fellnase.Wer Durst hat, sollte trinken. Doch manche Menschen müssen aufgrund einer Erkrankung ihre Flüssigkeitsaufnahme einschränken. Was können sie tun, um ihren Durst zu lindern?

Wenn Flüssigkeit gefährlich wird
Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist für den Körper enorm wichtig. Denn nur so können Herz, Gehirn, Nerven und Stoffwechsel richtig funktionieren. Mit dem Signal Durst sagt unser Körper, wann Trinken angesagt ist. Doch bei einigen Erkrankungen müssen die Betroffenen ihr Durstgefühl missachten und die Zufuhr von Flüssigkeit kontrollieren.

Typisches Beispiel ist die Herzschwäche. Kann das Herz das Blut nicht mehr kraftvoll durch den Körper pumpen, kommt es schnell zu Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut oder sogar in der Lunge (Ödeme). Das Gleiche gilt für Nierenerkrankungen, bei denen die Niere das Wasser nicht mehr ausreichend ausscheiden kann. Lebererkrankungen können wiederum durch eine veränderte Zusammensetzung der Bluteiweiße zu einer gefährlichen Ansammlung von Wasser im Bauchraum (Aszites) führen. Dagegen hilft nur eines: Die Zufuhr von Flüssigkeit zu reduzieren.

Von salzarmer Kost bis Mundspray
Doch für die Betroffenen ist es sehr schwer, nicht nach Belieben und Durstgefühl trinken zu dürfen. Mit diesen Tipps fällt das Trinkmanagement etwas leichter:

Die täglich erlaubte Trinkmenge gut einteilen. Einen Teil davon für nächtliches Trinken bereithalten.Bei der Trinkmenge versteckte Flüssigkeiten mitberücksichtigen. Sie kommen in Suppe, Pudding, Obst und Gemüse vor.Salzarm kochen und Zucker reduzieren. Beides verursacht Durst.Regelmäßig und in kleinen Schlucken trinken. Nicht auf den Durst warten.Kleine und schmale Trinkgefäße benutzen.Heiße Getränke vorziehen. Sie sorgen automatisch dafür, dass man langsam trinkt.Medikamente möglichst mit dem Essen einnehmen. Das spart Trinkflüssigkeit.Zwischendurch kleine Eiswürfel oder tiefgefrorene Beeren lutschen. Auch Zitrone wirkt erfrischend und regt die Speicheldrüsen an.Trockene Raumluft meiden. Durch sie trocknen Haut und Körper zusätzlich aus.Mit geschlossenem Mund atmen und bei spröden Lippen einen Lippenpflegestift benutzen.Mundsprays verwenden oder den Mund immer wieder mit Wasser ausspülen. Das befeuchtet die Schleimhäute.

Quelle: ptaheute