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Spliss & Schuppen ade: Haar-Probleme an der Wurzel packen

Quelle: apotheken.de | 03.11.2018 | Sandra Göbel
 Gesundes Haar ohne Spliss und Schuppen: Mit der richtigen Pflege fühlt sich die Kopfhaut wohl.Egal ob roter Lockenkopf, braune Zöpfe oder blonde Mähne. Jeder will gesundes Haar, das glänzt und Volumen hat. Wie Sie lästigen Spliss und Schuppen loswerden und Ihr Haar in Glanzform bringen, lesen Sie hier.

Dem Spliss ohne Schere beikommen
Haare müssen so einiges aushalten: Kämmen, Föhnen und Färben strapazieren das Haar und trocknen es aus. Die Folge ist Spliss – gespaltene Haarspitzen. Splissige Spitzen kann man nicht reparieren. Hier hilft nur noch die Schere. Es gibt aber einige Möglichkeiten dem Spliss zuvorzukommen.

Gespaltene Haarspitzen entstehen meist durch Reibung – etwa, wenn man auf Kunstfaserkissen schläft, die Haare nach dem Waschen frottiert oder das Haar an der Kleidung reibt. Auch ein absoluter Haarkiller und mit verantwortlich für Spliss ist Hitze. Föhnen Sie Ihre Haare deswegen auf niedrigster Stufe. Wenn möglich verzichten Sie ganz darauf. Vorbeugend lassen sich die Haare mit Spülungen oder Kuren behandeln. Suchen Sie die Produkte entsprechend Ihrem Haartyp aus und massieren Sie diese nur in die Haarspitzen.

Zufriedene Kopfhaut – keine Schuppen
Erneuert sich die Kopfhaut, entstehen natürlicherweise kleine Schuppen. Verklumpen diese abgestorbenen Hautzellen, machen sie sich als unschöne weiße Flocken auf Kragen und Schultern bemerkbar. Bei trockener Kopfhaut bilden sich trockene Schuppen. Abhilfe schafft hier ein rück­fettendes Shampoo. Damit sollten sich Schuppengeplagte alle zwei bis drei Tage die Haare waschen. Außerdem kann man trockene Schuppen mit Öl behandeln: Massieren Sie es in die Kopfhaut und lassen Sie es zwei Stunden einwirken. Um das Schuppen-Problem bei der Wurzel zu packen, sollten Sie alles vermeiden, was die Kopfhaut reizt. Dazu gehören Kämme mit scharfen Zinken, zu heißes Föhnen oder zu häufiges Haarewaschen.

Wen allerdings große, fettige Schuppen plagen, bei dem steckt oft mehr dahinter als nur die falsche Haarpflege. Meist verursachen hier Pilzinfektionen oder Schuppen­flechte die Schuppen. Betroffene leiden unter Kopfjucken und plagen sich mit roten, nässenden Stellen auf der Kopfhaut. Ein Arztbesuch klärt dann die Erkrankungsursache und bestimmt das richtige Pflegemittel.

Noch mehr Pflege nach dem Sonnenbad
Gerade im Sommer braucht Ihr Haar besondere Pflege, denn Haare leiden unter zu viel Sonne. Die UV-Strahlen dringen bis ins Innere der Haare vor, bleichen die Haarpigmente und greifen die Struktur an. Das Haar lässt sich dann schlechter kämmen und wird stumpf.

Besonders schädlich ist die Kombination von Sonne mit Salz- oder Chlorwasser. Waschen Sie deswegen unbedingt die Haare, wenn Sie in salzigem oder gechlortem Wasser gebadet haben. Benutzen Sie ein Shampoo für strapaziertes Haar. Außerdem gibt es für die Haare – ähnlich wie für die Haut – Pflegeprodukte mit UV-Schutz. Und wer auf Nummer sicher gehen will, setzt einfach einen Sonnenhut auf.

Tipps für gesundes Haar
Verwenden Sie mildes Shampoo: Damit schonen Sie Kopfhaut und Haar auch bei täglicher Wäsche.Waschen Sie Ihr Haar nur lauwarm. Heißes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit.Nasse Haare sind empfindlicher als trockene. Bürsten Sie Ihre Haare deswegen schon vor der Wäsche und verwenden Sie zusätzlich eine Spülung: Das Kämmen nach dem Waschen fällt dann leichter.Wenn Sie ihr Haar mit Glätteeisen oder Lockenstab stylen wollen, sollten Sie es auf jeden Fall durch ein passendes Produkt vor Hitzeschäden schützen.Nehmen Sie zum Zusammenbinden der Haare weiche Gummis und binden Sie den Pferdeschwanz nicht zu fest: Das beugt Haarbruch vor.

Zäpfchen richtig anwenden: Wie Sie Anwendungsfehler meiden

Quelle: apotheken.de | 13.01.2017 | Dr. nat. med. Anke Kopacek/Sandra Göbel
 Zäpfchen sind besonders verträglich, da ihr Wirkstoff direkt von der Darmschleimhaut aufgenommen wird. Zäpfchen sind eine wirksungsstarke Arzneinform – wenn sie richtig verwendet werden. Was es bei der Anwendung und Lagerung von Zäpfchen zu beachten gibt.

So rutscht es am besten
Ein häufiger Anwendungsfehler passiert beim Einführen. „Zäpfchen werden oft mit der Spitze voraus eingeführt“, sagt Wolfgang Kirchner von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Sein Rat: „Ich empfehle hingegen, sie mit dem stumpfen voran einzuführen, denn so gleiten sie leichter in den Darm“. Dies sei vor allem bei Kindern wichtig. Geben Eltern ihren Säuglingen etwa Fieberzäpfchen, hilft es, wenn sie zusätzlich die Pobacken des Babys ein paar Minuten lang leicht zusammendrücken. Bei wasserlöslichen Präparaten hilft noch ein anderer Trick: die Zäpfchen unmittelbar vor dem Einführen befeuchten. Hingegen sollte man das Zäpfchen nicht mit Creme, Babyöl oder Gleitmittel betupfen, denn dies kann die Wirksamkeit beeinträchtigen.

Herausschälen, nicht herausdrücken
Ein Zäpfchen richtig anzuwenden, heißt aber nicht nur, es richtig einzuführen. Auch die Art, wie sie aus der Verpackung gelöst werden, spielt eine wichtige Rolle. So sollten Zäpfchen grundsätzlich nicht herausgedrückt, sondern herausgeschält werden, etwa so wie bei einer Banane. Fällt es jemandem schwer, die Folie mit der Hand abzuziehen, kann er auch eine Schere benutzen.

Richtig dosieren und lagern
Wenn Zäpfchen richtig wirken und keinen Schaden verursachen sollen, müssen sie auch richtig dosiert und gelagert werden. Möchte jemand beispielsweise nur die halbe Dosis verabreichen, sollte er das Zäpfchen einmal längs halbieren – das garantiert, dass auch nur die halbe Wirkstoffdosis in den Körper gelangt. Bei der Lagerung ist es entscheidend, ob die Zäpfchen wasser- oder fetthaltig sind. Fetthaltige Zäpfchen etwa schmelzen bei Körpertemperatur. Ist das einmal passiert, dürfen sie danach nicht mehr angewendet werden. Deshalb ist es wichtig, solche Zäpfchen nicht bei Temperaturen über 25 Grad Celsius zu lagern. Wasserhaltige Zäpfchen hingegen schmelzen nicht so leicht. Sie lösen sich normalerwiese erst im Darm auf.

Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)

Fit durch Schneeschippen: Vorsicht bei Herzleiden

Quelle: apotheken.de | 09.01.2017 | Julia Heiserholt/Sandra Göbel/Barmer GEK
 Schneeschippen als Fitness-Übung: Gut gelaunt in den Tag starten.Neben Schneeballschlachten und Schlittenfahrten bringt der Schnee auch eine Pflicht mit sich: Schneeräumen! Wie Sie sich dabei schützen und obendrein noch Spaß haben.

Warme Kleidung beugt Erkältungen vor
Endlich Schnee! Während die weiße Pracht vor allem bei Kindern und Jugendlichen für Begeisterung sorgt, bringen die verschneiten Zeiten für Erwachsene auch Unannehmlichkeiten mit sich – unter anderem die Pflicht zum Schneeschieben. Ob Hauseigentümer oder Mieter, ab 7 Uhr morgens müssen sie dafür sorgen, dass Gehwege und Treppen sicher zu begehen sind.

Der erste Schritt ist die Auswahl der Kleidung. Denn auch wenn das Schneeschieben schweißtreibend ist, sollte auf warme Kleidung keinesfalls verzichtet werden, um Erkältungen zu vermeiden. Auch die richtige Haltung ist entscheidend, um Muskelkater oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Schneeschippen als Fitness-Übung
Wenn es losgeht, sollte man den Schnee besser schieben, als heben – und die zusätzliche Bewegung von der positiven Seite sehen: Wer das Schneeräumen nicht als lästige Pflicht betrachtet, sondern als praktische Fitness-Übung, geht gleich besser gelaunt in den Tag. Wenn Sie den Schnee zur Seite schaufeln, trainieren Sie beispielsweise die seitlichen Bauchmuskeln und die Oberarmmuskeln. Allerdings sollte eine Drehung niemals ruckartig erfolgen, sonst kommt es zu schmerzhaften Muskelverspannungen. Das regelmäßige Wechseln des aktiven Arms verhindert eine einseitige Belastung der Wirbelsäule.

Patienten mit Herzerkrankung: Finger weg von der Schaufel
Überhaupt nicht zur Schneeschaufel greifen sollten Herzkranke. Hier helfen besser die Nachbarn oder die Familie aus. Denn das kalte Winterwetter ist für Menschen mit Herzleiden eine zusätzliche Belastung. Wer sich bei Minusgraden übernimmt, riskiert im Extremfall sogar einen Herzinfarkt. Gegen einen ausgedehnten Winterspaziergang ist dagegen auf für Herzpatienten nichts einzuwenden.


Wahl der Wunschklinik: Das richtige Krankenhaus finden

Quelle: apotheken.de | 28.12.2016 | Stefanie Grutsch
 Für einen angenehmen Aufenthalt will die Wahl der Klinik gut durchdacht sein.Jeder zweite Klinikaufenthalt ist geplant. Wie Betroffene die beste Klinik für sich finden, erklärt Gregor Bornes, Patientenberater im Gesundheitsladen Köln e.V., seit 1999 Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen und Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss.

Herr Bornes, angesichts einiger Bestechungsskandale vor einigen Jahren wurde die Krankenhauswahl wieder thematisiert. Können Sie kurz erklären, was dahinter steckte?


Der Skandal wurde ausgelöst durch Bekanntwerden von Prämienzahlungen, die Krankenhäuser an niedergelassene Ärzte für die Zuweisung von Patienten erhielten. Der Verdacht kam auf, dass die Ärzte die Einweisung nicht unter dem Gesichtspunkt der bestmöglichen Versorgung ihrer Patienten im Krankenhaus, sondern vor allem aus eigenem finanziellem Interesse entschieden. Man muss dazu wissen, dass viele Patienten sehr auf die Empfehlung des Arztes vertrauen. Manche halten sie sogar für eine Anordnung.

Tatsächlich darf jeder Patient frei wählen, in welchem Krankenhaus er sich behandeln lässt, oder gibt es da Einschränkungen?

Nein, nein, jeder Patient darf frei wählen, in welches Krankenhaus er gehen möchte. Für gesetzlich Versicherte besteht nur die Einschränkung, dass das Krankenhaus zugelassen sein muss zur Abrechnung mit der Krankenkasse. Außerdem werden Fahrtkosten nur dann erstattet, wenn für die notwendige Behandlung kein anderes Krankenhaus in der Nähe liegt.

Woher sollen die Patienten wissen, welches Krankenhaus für sie das beste ist? Eigentlich sollte man doch annehmen dürfen, dass man überall so gut wie möglich behandelt wird.

Viele Dinge kann der Patient nur selbst entscheiden. Zum Beispiel ist es für viele sehr wichtig, dass sie im Krankenhaus Besuch bekommen können. Dann kann das Krankenhaus nicht allzu weit weg vom Wohnort sein. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass in jedem Krankenhaus ein Bemühen um eine gute Versorgung vorhanden ist. Andererseits haben Krankenhäuser ein Interesse, die eigene Einrichtung auszulasten. Je schwieriger die geplante Behandlung oder je seltener die Erkrankung ist umso wichtiger ist es, ein Krankenhaus aufzusuchen, das darauf spezialisiert ist. Im Internet oder mit Hilfe von Patientenberatungsstellen kann man heutzutage eine Menge Informationen über die Angebote von Krankenhäusern bekommen.

Die meisten Patienten gehen sicher trotzdem einfach in das nächstgelegene Krankenhaus. Wann ist das problematisch?


Das ist zum Beispiel dann problematisch, wenn das Krankenhaus die geplante Behandlung nur sehr selten macht oder ein Patient mehrere Erkrankungen hat und das Krankenhaus zwar die geplante Behandlung beherrscht, die anderen Erkrankungen aber nicht gut begleiten kann.

Zurück zum Thema Informationssuche im Internet. Wie funktionieren die Internet-Portale zur Kliniksuche und woher kommen deren Informationen zur Qualität der Klinik?


Krankenhaus-Such-Portale wie die Weisse Liste bekommen Daten von einer zentralen Sammelstelle für Qualitätssicherung, dem Gemeinsamen Bundesausschuss. Die Krankenhäuser müssen diese Daten abgeben im Zusammenhang mit ihrer Verpflichtung Qualitätssicherung zu betreiben.

Sind diese Qualitätsberichte immer aktuell und wahrheitsgemäß?


Die Daten werden nur alle zwei Jahre aktualisiert und sind dann bereits über ein Jahr alt. Die Verzögerung entsteht durch die Sammlung und Prüfung der Daten. Man muss davon ausgehen, dass die Daten von den Krankenhäusern korrekt erhoben werden, es entstehen aber bei den komplizierten Prozessen der Abgabe und der Zusammenführung der Daten auch immer wieder Fehler.

Gibt es eine andere, bessere Quelle?

Es gibt sehr unterschiedliche Portale. Manche arbeiten mit zusätzlichen Informationen wie Rückmeldungen von Patienten oder Informationen und Einschätzungen von den einweisenden niedergelassenen Ärzten. Beispiele dafür sind das Portal der Techniker Krankenkasse und das unabhängige Suchportal Medmonitor. Die Krankenhäuser müssen zudem nicht alle Daten, die im Rahmen von Qualitätssicherung erhoben werden, veröffentlichen. Angaben über die Ergebnisqualität von Behandlungen fehlen bisher völlig. Es gibt aber zunehmend Tendenzen, auch von den Krankenhäusern, alle Daten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

An wen können sich Patienten wenden, die sich im Internet nicht auskennen? Gibt es überall Beratungsstellen?

Es gibt in vielen größeren Städten Patientenberatungsstellen. An sie können sich Patienten wenden, die sich im Internet nicht so gut auskennen oder mit den Ergebnissen der Suchportale nichts anfangen können. Die meisten Stellen findet man bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Sie hat bundesweit 30 Niederlassungen und bietet kostenlose Beratung an.

Die Weiße Liste bietet Patienten Orientierung und fundierte Etscheidungshilfen für Krankenhäuser.

Dem Kater vorbeugen: Tipps für den ?Morgen danach?

Quelle: apotheken.de | 31.12.2015 | Sandra Göbel
 Ausreichend Wasser trinken! Das verbessert das Wohlbefinden während und nach durchzechten Nächten. Das neue Jahr begrüßt so manchen mit Kopfschmerzen, Schwindel und Appetitlosigkeit. Wie Feierlaunige einem Kater vorbeugen und Beschwerden nach einem alkoholreichen Jahreswechsel abmildern.

Wasserentzug führt zu Kopfschmerzen

Was im Volksmund als „Kater“ bezeichnet wird, ist aus medizinischer Sicht eine leichte Alkoholvergiftung, die bereits bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 bis 1,5 Promillen eintritt. Sie macht sich mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit bemerkbar.

Alkohol entzieht dem Körper Wasser, was die typischen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen hervorruft. Mit dem Wasser gehen auch wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium und Kalium verloren. Sie sind unter anderem für die Nervenfunktion zuständig: Wenn sie fehlen, führt das zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfweh und Schwindel. Da Alkohol außerdem die Magenschleimhaut reizt, bleibt auch Übelkeit am nächsten Morgen nicht aus.

Im Vorfeld fettreich essen und viel Wasser trinken

Diese unangenehmen Katererscheinungen lassen sich mit ein paar Tricks abmildern. Gegen den Wasserentzug empfiehlt es sich, bereits vor dem Alkoholkonsum genügend Wasser zu trinken. Auch auf der Party lohnt es sich, zwischendurch zum Wasser- statt zum Sektglas zu greifen. Auf diese Weise kann man den Symptomen der Austrocknung gut vorbeugen.

Vor der Silvester-Party darf auch einmal zu ungesundem, fettreichem Essen gegriffen werden. Denn das Fett sorgt dafür, dass der Alkohol langsamer in die Blutbahn gelangt. Außerdem schützt es die Magenschleimhaut vor dem Alkohol und vermindert so die Gefahr von Übelkeit und Erbrechen.

Was tun am nächsten Morgen?


Auch wenn der Kater schon zugeschlagen hat, lässt sich das Schlimmste noch verhindern, indem man viel Wasser trinkt. Mineralstoffreiche Brausetabletten aus der Apotheke helfen, die Mineralstoffverluste auszugleichen. Auch eine Gemüsebrühe oder selbstgemischte Apfel- oder Orangensaftschorlen mit Mineralwasser versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Nicht zu empfehlen sind hingegen Kaffee oder gar ein im Volksmund so bezeichnetes „Konterbier“ – das entzieht dem Körper noch mehr Wasser und der Kater wird nur noch schlimmer.

Eine Kopfschmerztablette auf leeren Magen einzunehmen, kann die Magenschleimhaut zusätzlich reizen. Empfehlenswert ist es deshalb, eine Kleinigkeit zu frühstücken, zum Beispiel ein Vollkornbrot oder eine Schale Haferflocken mit Obst. Salziges Essen gleicht den alkoholbedingten Salzverlust aus. Danach wirkt ein Spaziergang an der frischen Luft Wunder. Durch die Sauerstoffzufuhr kommt der Körper wieder in Schwung.

Gesunde Füße trotz Diabetes: Infektionsschutz an erster Stelle

Quelle: apotheken.de | 29.12.2015 | Sandra Göbel
 Tägliche Kontrollen und eine gute Pflege schützen die Füße vor Infektionen. Diabetiker leiden nicht selten am diabetischen Fuß, einem wunden und infektiösen Fuß. Doch dies ist oft vermeidbar. Einige einfache Regeln helfen dabei, den Fuß zu schützen. 

Schuld ist der Blutzucker
Zwei Faktoren begünstigen den diabetischen Fuß: geschädigte Nervenbahnen und eine gestörte Durchblutung des Fußes, beides verursacht durch einen jahrelang erhöhten Blutzuckerspiegel. Die geschädigten Füße sind empfindlicher, Wunden heilen deshalb langsamer und infizieren sich leichter. Aus kleinen Verletzungen und Druckstellen entwickelt sich schnell eine starke Entzündung, die sich in das umliegende Gewebe ausbreitet. Halten auch Medikamente die Entzündung nicht auf, droht eine Sepsis. In diesem Fall hilft nur eine Amputation. 

Tägliche Kontrolle und gute Fußpflege
Um einem diabetischen Fuß vorzubeugen, ist es in erster Linie wichtig, die Blutzuckerwerte gut einzustellen. Darüber hinaus sollten Betroffen ihre Füße täglich auf Druckstellen und Verletzungen untersuchen, um potentielle Entzündungsherde früh zu erkennen. Empfehlenswert ist auch eine medizinische Fußpflege. Menschen mit Diabetes bekommen diese häufig von der Krankenkasse bezahlt. Tägliche Bein- und Fußgymnastik regt die Durchblutung an, z.B. Zehengreifübungen oder Trockenradfahren im Liegen. 

Der Weg zu heilen Füßen
Nachstehende Tipps helfen Ihnen, das Risiko für Verletzungen und Infektionen an Ihren Füßen zu verringern: 

Tragen Sie breite Schuhe, die den Zehen genug Platz lassen und nicht an der Ferse scheuern.Kaufen Sie neue Schuhe nachmittags, da die Füße im Laufe des Tages anschwellen, und tragen Sie diese anfangs nur stundenweise.Verzichten Sie möglichst auf Schuhwerk, in denen die Füße leicht schwitzen, z.B. auf Gummistiefel und Turnschuhe.Vermeiden sie Barfußlaufen. So ist das Risiko für Fußpilz oder Verletzungen geringer.Waschen Sie ihre Füße jeden Tag mit lauwarmem Wasser ab, doch nicht länger als 3 Minuten, da aufgeweichte Haut leichter Krankheitserreger durchlässt. Keine scharfen Gegenstände bei der Fußpflege benutzen. Feilen Sie die Nägel, anstatt sie zu schneiden.Verhornte Gegenstände mit einer fettreichen Creme behandeln, um Risse zu vermeiden.Verwenden Sie keine Hühneraugenpflaster, da diese ätzende Stoffe enthalten.

Creme oder Salbe - was hilft?: Hautpflege je nach Hauttyp

Quelle: apotheken.de | 23.12.2015 | Sandra Göbel
 Pflegeprodukte müssen an den Hauttyp angepasst sein, damit sie optimal wirken.Die Wahl des richtigen Hautpflegeprodukts aus dem großen Angebot der Drogerien, Kaufhäuser und Parfümerien ist nicht immer einfach, vor allem bei empfindlicher Haut. Worauf Anwender achten sollten. 

Creme oder Salbe
Die Kosmetikindustrie versorgt uns regelmäßig mit Neuheiten: „verbesserte Rezeptur“, „frischerer Duft“, schickere Verpackung. Gerade Menschen mit problematischer Haut und Hauterkrankungen stehen ratlos vor den Regalen und versuchen, aus dem unüberschaubaren Angebot ein Pflegeprodukt zu wählen, das ihnen hilft oder zumindest nicht schadet.

Oft hört das Verständnis schon bei grundlegenden Begriffsunterscheidungen auf: In der Umgangssprache sind „Creme“ und „Salbe“ dasselbe, aber ihre Zusammensetzung und Wirkung sind unterschiedlich: Salben enthalten gar kein oder nur wenig Wasser. Sie versorgen die Haut mit Fett und bilden eine schützende Schicht. Cremes dagegen enthalten meist mehr Wasser und spenden Feuchtigkeit.

Die Cremes lassen sich zusätzlich noch nach ihrem „Emulsionstyp“ unterteilen, den man am besten mit dem Mischungsverhalten von Salatsauce erklärt: Enthält die Mischung mehr Wasser als Öl, schwimmen Fetttröpfchen im Wasser. Bei Cremes nennt man das eine Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W). Sie zieht leicht in die Haut ein und spendet Feuchtigkeit. Ist dagegen der Ölanteil in der Mischung größer, verteilt sich das Wasser in Form von feinen Tröpfchen im Öl. Die Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O) zieht nicht ganz so schnell ein wie die O/W-Emulsion, schützt die Haut aber besser vor dem Austrocknen.

Fett oder trocken
Jeder Hautzustand benötigt das passende Pflegeprodukt. Menschen mit fettiger und glänzender Haut vertragen keine fettreichen Produkte. Ihre Haut braucht eher eine fettaufnehmende, trocknende Pflege, wie zum Beispiel wasserreiche O/W-Emulsionen. Menschen mit trockener und schuppender Haut vertragen keine Produkte, die die Haut weiter austrocknen. Sie sollten eher schützende W/O-Emulsionen oder Salben verwenden.

Neurodermitiker beispielsweise haben eine sehr trockene Haut und müssen darauf achten, auch zwischen den Krankheitsschüben die Haut gut mit  Feuchtigkeit zu versorgen. Damit können sie einen erneuten Ausbruch vermeiden oder zumindest hinauszögern. Auch Patienten, die unter Schuppenflechte leiden, haben eine trockene Haut und können durch sorgfältige Pflege den Hautzustand verbessern.

Inhaltsstoffe
Ein Experte für Cremes und Salben ist Rolf Daniels, Professor für pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen. Er sagt: „Ich rate jedem Patienten mit Hautproblemen, sich in der Apotheke individuell zu informieren. Das ist preiswerter und für die Haut besser als das Ausprobieren immer neuer Pflegeprodukte, die im ungünstigsten Fall der Haut sogar mehr schaden als nützen können.“

Bei chronischen Hauterkrankungen ist die Pflege der Haut ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Gleichzeitig reagiert die Haut empfindlich auf Inhaltsstoffe wie Konservierungsmittel, Farbstoffe und Parfüm. Die Hersteller vieler Pflegeprodukte aus der Apotheke verzichten daher auf überflüssige Zusätze. Wer überhaupt keine fertigen Pflegeprodukte verträgt, kann es mit Basisgrundlagen aus der Apotheke versuchen. Diese Grundlagen dienen hauptsächlich der Herstellung von individuellen Arzneimittelrezepturen und enthalten sehr wenige und gut verträgliche Inhaltsstoffe.

Allergien zu Weihnachten: Weihnachtsdeko im Gesundheitscheck

Quelle: apotheken.de | 21.12.2015 | Sandra Göbel/DAAB
 Viele Menschen reagieren empfindlich auf Stoffe, die in Weihnachtsdeko enthalten sind.Ein geschmückter Baum, warmes Kerzenlicht und winterliche Düfte gehören für viele zur Weihnachtszeit. Doch einige weihnachtstypische Materialien enthalten gesundheitsgefährdende Stoffe. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB) hin.

Vorsicht bei Kerzen
Dr. Silvia Pleschka, Chemikerin beim DAAB, warnt vor Duftkerzen und Kerzen aus Paraffin. Diese verdampfen beim Verbrennen gefährliche Stoffe wie Lösungsmittel und belasten die Raumluft mit Ruß. Besonders in kleinen Räumen führt dies schnell zu gesundheitsschädlichen Konzentrationen, die Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen. Bei empfindlichen Personen treten allergische Hautausschläge oder Atemwegsbeschwerden auf. Im schlimmsten Fall droht ein Asthma-Anfall. Als Alternative bieten sich Kerzen aus Pflanzenstearin, Soja oder Bienenwachs an. Eine mit Nelken bestückte Orange oder ein Tannenzweig auf der Heizung sorgen für einen natürlichen Weihnachtsduft.

Allergien unter dem Weihnachtsbaum
Auch der Weihnachtsbaum kann Probleme bereiten. Inhaltsstoffe des Baumharzes, sogenannte Terpene, können bei Berührung Kontaktallergien auslösen. Die Ausdünstungen des Harzes in warmen Räumen verursachen bei manchen Menschen Kopfschmerzen, tränende Augen oder Juckreiz. Es ist daher ratsam, sich nach einem terpenarmen Baum zu erkundigen und beim Kauf auf ein Bio-Siegel zu achten. Viele Weihnachtsbäume sind mit Schädlingsbekämpfungs- und Flammschutzmitteln behandelt, was zu Reizungen der Haut, Augen, Schleimhäute und Atemwege führt.

Ist ein passender Baum gefunden, geht es ans Schmücken. Dr. Pleschka warnt Familien mit kleinen Kindern vor bemaltem Schmuck und Dekorationen aus Plastik, die häufig Schwermetalle oder Weichmacher enthalten. Nimmt ein Kind diesen Baumschmuck in den Mund, können sich die Stoffe durch den Speichel lösen. „Und auch das bekannte Stanniol-Lametta hängt nur deshalb so gut, weil es Blei und damit ein gesundheitsschädliches Schwermetall enthält“, so Dr. Pleschka. Vor allem Kleinkinder unter 3 Jahren reagieren darauf empfindlich, Kopfschmerzen, Husten und Hautausschläge können die Folge sein. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, den Weihnachtsbaum mit gesundheitlich unbedenklichem Schmuck zu dekorieren. So eignen sich zum Beispiel Sterne aus Papier oder Stroh sowie Schokoladen- und Zuckerkringel. Auch die klassische Glas-Weihnachtskugel oder Figuren aus Holz, Ton oder Keramik sind gesundheitlich unproblematisch.

In der Sauna Infekten vorbeugen: Schwitzen für die Abwehr

Quelle: apotheken.de | 18.12.2015 | Sandra Göbel
 Bei einem Saunagang können Sie herrlich entspannen und gleichzeitig etwas für Ihre Abwehrkraft tun. Bittere Kälte und trockene Heizungsluft fordern im Winter unsere Abwehrkräfte heraus. Der Gang in die Sauna unterstützt unser Immunsystem. Was dabei zu beachten ist und wer auf ein Schwitzbad besser verzichtet. 

Saunieren stärkt die Abwehr

Bei einem Saunagang schalten wir herrlich ab und entspannen. Doch die Sauna leistet noch mehr: Regelmäßige Saunagänge stärken das Immunsystem und beugen Erkältungen vor. Die Hitze im Schwitzbad lässt die Körpertemperatur ansteigen. Dieser thermische Reiz regt die Produktion von Interferonen an. Das sind Botenstoffe, die in der körpereigenen Abwehr von Infektionen eine bedeutende Rolle spielen. Sind sie erhöht, ist unsere Abwehr gestärkt. Rainer Brenke, Spezialist für Naturheilverfahren, erklärt: „Durch die Sauna ändern sich im Körper langfristig die unspezifischen Abwehrmechanismen“.

„Außerdem kann das Saunieren positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck haben“, ergänzt der Allgemeinmediziner Amin Aschour. Denn der Wechsel zwischen Wärme und anschließender Abkühlung regt den Kreislauf an.

Krank in die Sauna? 

Doch die Sauna eignet sich nicht für jedermann. Aschour warnt unter anderem akut erkrankte Menschen vor einem Saunabesuch: „Viele Menschen erliegen dem Irrglauben, dass die Sauna gesund macht, wenn man bereits akut krank ist“. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ist man bereits erkältet und setzt sich dem Wechsel aus Hitze und Kälte aus, kann die Erkrankung sich verschlimmern. Denn die abwehrstärkenden Effekte wirken so kurzfristig nicht. Zudem besteht eine Ansteckungsgefahr für die anderen Saunagänger. Deshalb sollten akut Erkrankte die Sauna meiden. 

Aschour rät chronisch kranken Menschen vor ihrem ersten Saunabesuch mit ihrem Arzt zu sprechen. Besondere Vorsicht gilt bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Asthma, Schilddrüsen-überfunktion und Nierenkrankheiten. Wer unter Schwindel oder Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis leidet, sollte vor dem Saunieren ebenfalls besser Rücksprache mit seinem Arzt halten. Gleiches gilt für Schwangere.

Für alle Saunagänger empfiehlt es sich, auf die Signale ihres Körpers zu hören. Legen Sie im Zweifel lieber längere Ruhepausen ein und setzen Sie sich nur kurz in das Schwitzbad. Denn Sauna soll entspannen und wohltun, nicht anstrengen.

Tipps für den Saunabesuch: 
Nicht ausgetrocknet in die Sauna gehen. Deshalb vorher viel trinken.Vor dem Saunieren duschen. Nach dem Duschen gründlich abtrocken, denn mit trockener Hautoberfläche schwitzt man besser.  Ein Saunagang sollte zischen 8–15 Minuten dauern. Fühlen Sie sich unwohl, verlassen Sie die Sauna frühzeitig. Setzen Sie sich die letzten zwei Minuten des Saunagangs aufrecht hin, um den Kreislauf auf das Aufstehen vorzubereiten. Ist Ihnen der anschließende Kaltwasserguss unangenehm, duschen Sie sich nur lauwarm ab oder gehen Sie an die frische Luft. Pro Tag maximal drei Saunagänge durchführen. Die Zeiträume zwischen den Saunagängen sollten mindestens so lang sein, wie die einzelnen Gänge selbst. Nach dem letzten Saunagang viel trinken und sportliche Aktivitäten während der nächsten Stunden vermeiden. Die positiven Effekte sind stärker, je regelmäßiger Sie saunieren.

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Kürbis ? bunt, rund, gesund

Quelle: apotheken.de | 23.09.2015 | Julia Schmidt
 Auch für Süßspeisen eignen sich Kürbisse.Hokkaido, Butternut, Spaghettikürbis - im Herbst haben Kürbisse Hochsaison. Jetzt gibt es Speisekürbisse auf dem Wochenmarkt und in den Supermärkten frisch zu kaufen. Warum sie so gesund sind und was vor dem Verzehr zu beachten ist.

Der Kürbis gehört im Herbst zu den beliebtesten Gemüsesorten. Dies liegt einerseits an den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Kürbisarten. Denn obwohl sie alle einen fruchtigen, nussigen und leicht süßlichen Grundgeschmack haben, variiert das Aroma von Sorte zu Sorte. Andererseits eignet sich der Kürbis für das Zubereiten unterschiedlichster Speisen: Egal, ob als Suppe, Eintopf, Auflauf, ob als Kuchen, Kompott oder Konfitüre, der Kürbis bringt von September bis zum Ende des Winters Schwung in die Küche. Für den Verzehr geeignet sind nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die Kürbissamen und -kerne. Beim Hokkaido kann sogar die Schale gegessen werden.

Wenig Kalorien – viele Nährstoffe

Ein Kürbis besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser. 100 Gramm Fruchtfleisch haben deshalb  nur 27 Kalorien. Das Gemüse ist besonders reich an Beta-Karotin, das dem Kürbis seine orangene Färbung verleiht. Der Körper wandelt das Beta-Karotin in Vitamin A um. Bei Krebs soll Beta-Karotin die Abwehr unterstützen. Auch Folsäure ist in Kürbissen in großer Menge enthalten. Sie ist an der Bildung von Blutkörperchen beteiligt und unterstützt den Organismus bei der Sauerstoffversorgung des Gewebes. Darüber hinaus versorgt das Gemüse den Körper mit viel Kalium, welches die Funktionsfähigkeit von Muskel- und Nervenzellen sichert. Auch Vitamine wie A und E oder Mineralstoffe wie Eisen, Phosphat und Calcium sind im Kürbis enthalten.

Auch das Kürbiskernöl ist gesund


Ebenso gesund ist das Kürbiskernöl, das aus gerösteten oder rohen Kürbiskernen gewonnen wird. Es liefert viel Vitamin E sowie weitere Vitamine wie A, B , C und D. Auch Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Zink sind im Kürbiskernöl enthalten. Darüber hinaus  weist es einen hohen Gehalt an so genannten Phytosterinen auf. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben verschiedene positive Wirkungen auf den Körper: Sie senken den Cholesterinspiegel und fördern die Heilung bei gutartiger Prostatavergrößerung. Außerdem schreibt man ihnen krebshemmende Eigenschaften zu. Kürbiskernöl eignet sich zum Anmachen von Salaten oder zum Verfeinern von Suppen und Eintöpfen.

Einkauf und Lagerung

Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man gegen seine Schale klopft. Außerdem ist sein Stiel verkorkt. Auch der Blütenansatz lässt sich leicht eindrücken. Ein ganzer Kürbis sollte keine Druckstellen haben, denn dort wird er schnell weich und beginnt zu schimmeln. Ist er unversehrt, kann man ihn bis zu sechs Monaten im kühlen Keller lagern. Aufgeschnitten und in Klarsichtfolie eingehüllt, hält ein Kürbis im Kühlschrank etwa eine Woche.

Vorsicht, wenn es bitter schmeckt!

Die bunten Zierkürbisse sind zum Verzehr nicht geeignet. Sie enthalten Bitterstoffe, so genannte Cucurbitacine, die schädlich bis giftig sind. Auch bei den Speisekürbissen können sich diese Bitterstoffe entwickeln. Deshalb sollte man das Fruchtfleisch vor dem Kochen unbedingt probieren. Wenn es bitter schmeckt, sollte man es nicht herunterschlucken, sondern wieder aus dem Mund entfernen. Der Kürbis ist dann nicht zum Verzehr geeignet.

Quellen:

Rauch-Petz, Gisela : So heilt Gemüse. Südwest-Verlag, München.Netdoktor.de